Wenn’s im Sommer heiß ist, die Temperaturen der 40er- näher sind als der 30er-Marke, dann beantworten unsere Mitarbeiter eine Frage besonders häufig: „Wo können wir heute etwas erleben und der Hitze entfliehen?“ Wir erklären, warum „baden gehen“ keineswegs nur eine erwartbare, sondern auch eine kreative Antwort auf diese Frage sein kann.

Bei kostenlosem Eintritt in die Freibäder der Region sowie in die Naturbadeanlage am Ritzensee ist der klassische Sprung ins kühle Nass ja tatsächlich ein lohnender Tipp – die Saalfelden Leogang Card macht’s möglich. Auf Saalfeldens kühlen Pfaden wechseln wir aber das Element und finden auch abseits des Wassers eine tolle Möglichkeit, um baden zu gehen.

Baum an Baum – unser Gesundheits(t)raum

Die Reise führt uns unter den natürlichsten aller Sonnenschirme, in einen besonders wertvollen Naturraum: den Wald. Seine Botenstoffe aktivieren in uns die Killerzellen, die unser Immunsystem stärken. Umgeben vom Dickicht an Bäumen finden wir in kürzester Zeit Entspannung, da der sogenannte Parasympathikus in unserem Nervensystem stimuliert wird.

Erstaunliche Erkenntnis: Im Wald darf man ruhig mal ein Sportmuffel sein – schon der bloße Aufenthalt inmitten von Fichten und Tannen stellt einen gesundheitlichen Mehrwert her, der es in sich hat: Zwei Stunden achtsamer, innerer Einkehr steigern das Wohlbefinden für bis zu sieben Tage – effektiver kann Entschleunigung kaum sein und weil die Wirkung so einfach zu erreichen ist, sprechen die Japaner dabei gar von „Wald-Baden“.

Zwar schmeichelt alleine schon der Anblick eines Waldes Körper und Seele nachweislich, doch wer die schöne Natur Saalfeldens um sich hat, der sollte für eine Runde Wald-Wellness richtig eintauchen. Dazu starten wir in dieser Schörhof-Serie unter dem Titel „Saalfeldens kühle Pfade“ mit einem ersten Tipp, wie ihr in diesen Tagen der Hitze am besten trotzt und euch frische Energie holt, anstatt sie in urbanen Glutnestern zu verschwenden.

Kraft schöpfen im Stoissengraben

Der Stoissengraben im Norden Saalfeldens ist eine breite Schlucht, die sich tief in den Felsen zieht. Viele Einheimische schätzen diesen großzügigen Schattenspender vor allem im Hochsommer als Naherholungsgebiet. Die vielen umgebenden Bäume sorgen für reichlich frische Luft und selbst an Hundstagen für gemäßigte Temperaturen. Auf kühles Wasser muss hier auch beim Waldbaden nicht verzichtet werden: Am Buchweißbach fließt glasklares Gebirgswasser herunter, das dazu einlädt, die Füße abzukühlen oder beim Kneippen einige bedachte Barfußschritte hinzulegen.

Das Ziel der kleinen Wanderung ist der malerische Wasserfall – vermeintlich: denn im Stoissengraben ist wahrlich schon der Weg das Ziel, überall entlang des regenerierenden Vitalweges finden sich schöne Plätze fürs Picknick, Kindern und Familien bietet sich ein großer Naturspielplatz mit vielen Gelegenheiten zum Entdecken und Austoben.

Bei so viel Abenteuer kommt manch einer schonmal müde zurück. Doch in Wahrheit hat man nach einer Weile im Stoissengraben seine Kräfte nicht verloren, sondern jede Menge neue Energie aufgetankt.

Soweit nur einer der vielen kühlen Pfade Saalfeldens, weitere stellen wir euch in den nächsten Tagen vor. Übrigens: Wusstet ihr, dass Waldluft 90 Prozent weniger Staubteilchen hat als Stadtluft und stattdessen voller Stoffe ist, die uns gut tun? Der größte Luxus an Plätzen wie dem Stoissengraben: Saalfeldens naturbelassene Wälder sind die gesündeste Klimaanlage für alle Genießer und Outdoor-Sportler.